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3D-RÖNTGEN

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Fokussuche mit 3D-Röntgendiagnostik

Patienten suchen manchmal unseren Rat, weil sie scheinbar grundlos Zahnschmerzen oder andere Beschwerden im Mund-Kiefer-Gesichtsbereich haben. Bisher konnte ihnen jedoch niemand weiterhelfen. Sie verließen in der Regel „ohne Befund“ die Zahnarztpraxis oder aber der Arzt probierte verschiedene Therapieformen aus – jedoch ohne tatsächliche Besserung oder gar Heilung. Die Folge: Sie durchliefen oft einen „Ärzte-Marathon“ und langwierigen, zermürbenden Leidensprozess.

Zahnschmerzen aufgrund „unsichtbarer“ Störfaktoren

Mitunter scheiterte die bisherige Diagnostik daran, dass in konventionellen Röntgenaufnahmen der eigentlichen Ursache für die Zahnschmerzen nicht auf die Spur kommen konnten. Denn manche Entzündungsherde sind auf zweidimensionalen Panorameschichtaufnahmen, also dem althergebrachten „Goldstandard“ der Röntgendiagnostik, schlichtweg nicht diagnostizierbar. Denn:

  • Der Zahnarzt kann anhand dieser Aufnahmen die Relation von Weisheitszähnen zum Unterkiefer-Gefühlsnerven in gut einem Drittel der Fälle nicht korrekt beurteilen.
  • 34 Prozent der Knochenentzündungen an Zahnwurzelspitzen können nicht erkannt werden.
  • Mindestens ein Wurzelkanal bleibt bei 40 Prozent der Zähne unentdeckt.

Bumann A.: Der aktuelle Stand bildgebender Verfahren. Bayerisches Zahnärzteblatt. [Link]

Folglich bleiben manchmal Störfaktoren, die Auslöser für permanente und immer wiederkehrende Zahnschmerzen sind, über eine lange Zeit im Verborgenen. Krankmachende Bakterien können sich sogar über die Blutbahn im ganzen Körper verteilen und weitere Beschwerden bis hin zu schweren Erkrankungen auslösen. 

3D-Fokussuche

Dreidimensionale Röntgenaufnahmen mit einem Digitalen Volumentomographen bieten für eine präzise Diagnostik entscheidende Vorteile. Beispielsweise belegten wissenschaftliche Studien Folgendes

  • Konventionelle Röntgengeräte bilden Knochentaschen zu 29 Prozent erkennbar ab, die Volumentomographie jedoch zu 91 Prozen.
  • Freiliegende Wurzelabschnitte an mehrwurzeligen Zähnen sind auf konventionelle Weise zu 44 Prozent sichtbar, volumentomopraphisch aber zu 100 Prozent.

Vendenberghe B., Jacobs R., Yang J.: Diagnostic validity (or acuity) of 2D CCD versus 3D CBCT-images for assessing periodontal breakdown. [Link]

Ursachen für Zahnschmerzen – Wir helfen Ihnen, sie zu finden

Dank der technischen Ausstattung in unseren beiden Berliner Praxen sind wir in der Lage, selbst klinisch relevante Befunde bzw. Entzündungsherde darstellen, die bislang unentdeckt geblieben sind. Für den Patienten bedeutet dies, dass es oft möglich ist, die Ursache für einen längeren Leidensweg aufzudecken und im Idealfall auch zu beheben.

Sie haben Fragen oder möchten gerne einen Beratungstermin vereinbaren? Sie erreichen unsere Praxis unter Tel.: 030 / 43 55 72 77.

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